Unterstützung gewünscht – Neues Wohnprojekt in Lüneburg

Nicht nur bei uns wird gebaut und nach dem Vorbild des Mietshäusersyndikats finanziert! Gemeinschaftliches und selbstverwaltetes Wohnen ist jedoch leider (noch) keine Selbstverständlichkeit. Das FLINTA*-Projekt Ein Haus im Tal steht aktuell vor der Herausforderung, dass das Haus, in dem sie derzeit zur Miete wohnen, verkauft werden soll. Um weiter in dem Haus leben zu können, wollen die Bewohner*innen es jetzt selbst kaufen. Dafür brauchen sie Unterstützung – und es bleibt nicht mehr viel Zeit! Den vollständigen Aufruf könnt ihr hier lesen.

Futuristische Thermoskanne

Einmal mehr fliegen Dinge durch die Luft und der Hof steht voller riesiger Baufahrzeuge: Mit dem Pufferspeicher wurde ein weiterer wichtiger Baustein unseres Energiekonzeptes eingebaut.

Zimmer belegt

Es hat sich ganz schön hingezogen, aber jetzt ist es (fast) geschafft: Wir haben für nahezu alle freien Zimmer tolle neue Mitbewohnis gefunden! Aktuell sind wir nicht mehr auf der Suche. Perspektivisch werden im Laufe des nächsten Jahres einzelne Zimmer frei. Das hängt mit weiteren Ausbauplänen zusammen. Wer also von einem Leben in Gemeinschaft träumt und noch auf den passenden Moment wartet, abonniert am besten unseren Newsletter. Dort informieren wir in unregelmäßigen Abständen über Entwicklungen auf dem Hof, neue Projekte und freie Zimmer.

Home, sweet home

Es ist so weit: Was wir in den letzten Wochen und Monaten kaum erwarten konnten, woran wir zwischendurch sogar ein bisschen gezweifelt haben – es ist geschehen. Die ersten Wohnungen im Neuen Stall sind bezugsfertig, die neuen Bewohner*innen eingezogen.

Zwischen Luftschlössern und Realutopie

Das Projekt wächst. Das geht natürlich nicht ohne Komplikationen. Die Zahl der Projektmitglieder verdoppelt sich etwa im Vergleich zur Bewohner*innenzahl zu Beginn der Planungsphase des Bauprojekts. Seit Ende 2019 sind wir mehr oder weniger durchgängig auf der Suche nach neuen Mitbewohnis. Die allermeisten haben wir inzwischen gefunden und freuen uns sehr.

Warum in Gemeinschaft leben?

Das Eigenheim – Sicherheit, Ruhe, Privatbesitz – mit diesen oder ähnlichen Begriffen ist es im allgemeinen Verständnis positiv konnotiert. Und doch hat der Ausbau des neuen Stalls im Raeume Wohnprojekt nun mehr als 20 Menschen angelockt, die sich wünschen, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein.

Frische Luft

Leuchtendes Rot, blitzendes Silber und ab und zu eine geheimnisvolle Box: Die Lüftungsanlage wird eingebaut!

Solidarität mit der Jagow 15

Das Raeume Wohnprojekt erklärt sich solidarisch mit der Jagow 15. Das Wohnprojekt, das ebenfalls Teil des Mietshäusersyndikats ist, wurde im April zum Ziel von Brandanschlägen sowie einer Bombendrohung. Es handelte sich dabei mutmaßlich um Angriffe mit rechtsextremem Hintergrund. Hier könnt ihr Näheres nachlesen.

Utopia

Wir hatten Besuch von Luisa Gohlke vom Online-Magazin Freihafen, die uns zum Leben im Wohnprojekt befragt hat.

Hinter verzauberten Fenstern

Die Dachfenster waren als erstes da. Jetzt haben wir auch in den anderen Zimmern und Stockwerken im Neuen Stall Fenster. Wenn wir über die Baustelle laufen, die sich immer mehr nach einem richtigen Haus anfühlt, ist es schon fast gemütlich in den Räumen.